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Bayerischer Anti-Atom-Flyer

abschaltenIn der Landesgeschäftsstelle kann man ab sofort den neuen bayerischen Anti-Atom-Flyer bestellen. Er weist auf der Vorderseite auf die große Anti-Atom-Demo am 23. April 2016 in Gundremmingen hin, deswegen lohnt sich eine baldige Bestellung. Der Flyer ist kostenlos, hier gibt es
PDF-Version des Flyers
und eine in druckfähiger Auflösung für den Copyshop

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Der Inhalt

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Fünf Jahre nach Fukushima und 30 Jahre nach Tschernobyl ist der Atomausstieg zwar beschlossen, aber noch längst nicht vollzogen. In Deutschland sind immer noch acht Atomreaktoren in Betrieb. Sie produzieren eine knappe halbe Tonne hochradio-aktiven Müll – an jedem einzelnen Tag.

Doppelabschaltung 2017
In Gundremmingen steht Deutschlands gefährlich-stes Atomkraftwerk. Wir fordern, beide Blöcke bis spätestens 2017 abzuschalten. Deswegen werden in Deutschland keine Lichter ausgehen, denn seit Jah-ren produzieren wir hierzulande mehr Strom als wir selbst verbrauchen.

Die Atomkraft geht, der radioaktive Müll bleibt
Wir müssen schnell ein unterirdisches Atommüll-endlager finden, damit der strahlende Müll so sicher wie möglich gelagert werden kann. Bis dahin brau-chen wir robustere Zwischenlager, die besser gegen Naturkatastrophen und terroristische Angriffe ge-schützt sind.

Gefahrenreaktor Gundremmingen

In Gundremmingen stehen zwei gefährliche Siedewasserreaktoren. Sie sind die letzten ihrer Art in Deutschland. Siedewasserreaktoren sind Billigreaktoren mit nur einem Kühlkreislauf. Dabei wird der radioaktive Dampf direkt aus dem Reaktorkern auf die Turbinen geleitet. Das macht sie so gefähr-lich. Auch die Reaktoren in Fukushima waren Siedewasserreaktoren.

Die Atomkraft geht, der radioaktive Müll bleibt
Der Atommüll wird selbst in mehr als einer Million Jahren noch gefährlich strahlen. Allein im abge-schalteten Atomkraftwerk Isar 1 lagern 1.700 hochradioaktive Brennelemente in einem Wasserbe-cken. Es ist nur von einer dünnen Mauer umgeben, die stellenweise nur 40 cm dick ist.

Auch die Lagerung in Castoren ist gefährlich
Auch die Castorlager sind ein Provisorium, die nur für eine Lagerung bis maximal in die 2040er Jahre ausgelegt sind. Der Nachweis der Sicherheit gegen Angriffe von außen wird sogar von den höchsten Gerichten in Frage gestellt. Es fehlt an Reparatureinrichtungen, falls ein Castor undicht wird.

Wir Grüne fordern einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Atommüll

Neue Energie. Neuer Strom

Windenergie: Das Anti-Windkraft-Gesetz der CSU gibt vor, dass neue Windräder zehn Mal so weit zum nächsten Haus stehen müssen, wie sie hoch sind (10 H). Deshalb wurden in Bayern in den ersten neun Monaten 2015 nur 25 neue Anlagen beantragt. Im Jahr zuvor waren es noch 336. Wir wollen dieses Ge-setz kippen und haben deshalb dagegen geklagt.

Solarstrom: Wir brauchen den Ausbau für eine Terawattstunde Solarstrom mehr pro Jahr. Wer auf dem eigenen Hausdach Strom produziert, soll dafür nicht mit der EEG-Umlage bestraft werden.

Biogas: Der Strom aus Biogasanlagen soll vor allem dann erzeugt werden, wenn die Sonne nicht scheint und kein Wind weht. Dafür brauchen wir eine ver-lässliche Förderung für den Anlagenbestand.

Bürgerenergie: Die Pläne der Großen Koalition bremsen regionale Bürgerenergieprojekte aus. Wir dagegen stehen für einen Strommarkt, auf dem auch regionale Energiegenossenschaften in Bürgerhand Platz haben.
Kein Ausbaudeckel für Wind und Solarenergie! Keine Blockade der Energiewende!