Klare Fleischkenn­zeichnung statt undurch­sichtiger Tierwohl-Initiative

Zum Weltverbrauchertag fordert Landesvorsitzende Sigi Hagl CSU-Landwirtschaftsminister Schmidt auf, echte Transparenz für die Verbraucherinnen und Verbraucher beim Fleischkauf zu schaffen.

Die letzten Monate haben gezeigt, dass die ‚Initiative Tierwohl‘ auf dem falschen Weg ist. Lange Wartelisten für Landwirte, die sich gern beteiligen würden, dies aber aufgrund mangelnder Finanzierung nicht können. Nicht einmal für jeden zweiten der 4.700 Landwirte, die sich bundesweit beworben haben, reicht das Geld.

Und weiterhin tappen die Verbraucher darüber im Dunkeln, was sie für ihr Geld bekommen, da keine Kennzeichnungspflicht vorgesehen ist. Wir fordern eine klare Kennzeichnung nach Haltungsformen beim Fleischkauf, damit die Verbraucher selbst entscheiden können, welches Fleisch sie essen wollen.

Halbherzige Initiativen sind kurzfristig vielleicht gut für das Image von Ministern und Handelskonzernen, langfristig zerstören sie Vertrauen, bei den Lebensmittelkäufern und bei den Landwirten. Es wird Zeit, dass Herr Schmidt endlich erkennt: Wenn die Verbraucher selbst entscheiden können, was sie essen, geht es auch den Tieren besser!