Katharina Schulze beim Falafel-Imbiss

Arbeit ist der Schlüssel zu gelungener Integration – doch wie sieht das in der Praxis aus? Besonders viele Einwandererinnen und Einwanderer in Deutschland machen sich selbstständig. So auch Herr Ismael, der in Augsburg den Imbiss „Shushu Falafel“ betreibt. Dort half unsere Spitzenkandidatin Katharina Schulze am Donnerstag, den 12. April tatkräftig mit und unterhielt sich mit dem Besitzer über sein Erfolgsmodell.

Seit Shushu Falafel vor drei Jahren eröffnet hat, entwickelt sich der Laden prächtig. Mit Hilfe seiner Frau betreibt Herr Ismael das überwiegend vegetarisch/vegane Restaurant in der Augsburger Innenstadt und trifft damit den Geschmack vieler Kund*innen. Er selbst ist 1995 aus Syrien nach Deutschland gekommen und hat in Berlin studiert. Wie selbstverständlich leistet er zwanzig Jahre später in seinem Laden selbst Integrationsarbeit: Seine acht Angestellten sind Geflüchtete.

Wir finden, dass noch viel mehr Geflüchtete in Bayern die Chance erhalten sollten, zu arbeiten und sich so in die Gesellschaft einzubringen. Deshalb fordern wir, dass die sogenannte „3+2-Regelung“ endlich auch in Bayern umgesetzt wird. Wer schon Deutsch gelernt und einen Ausbildungsplatz gefunden hat, soll diesen auch antreten können, selbst wenn sein Asylantrag abgelehnt wurde. Außerdem fordern wir, dass Bildungs- und Berufsabschlüsse aus dem Ausland viel schneller anerkannt werden. Denn einen gelernten Informatiker zum Kochen zu schicken und dafür einen gelernten Koch an den Computer, das ergibt keinen Sinn. Bei Shushu jedenfalls sind alle am richtigen Platz: Die Falafel dort schmecken köstlich.

 

Hier findet ihr ein paar Eindrücke von Katharinas Einsatz: