Frauenquote ist nicht (ver)handelbar

Zum Vorschlag einer Darmstädter Forschungsgruppe, Unternehmen im Rahmen der Frauenquote einen Handel mit Frauen-Posten zu ermöglichen, erklärt Landesvorsitzende Sigi Hagl:

Der Vorschlag ist absurd und die Frauenquote nicht verhandelbar. Es gibt genug hochqualifizierte Frauen, die auf ihre Chance warten. Die Unternehmen müssen sich etwas einfallen lassen, wie sie die besten Frauen für sich gewinnen. Von der Quote profitieren die Konzerne mindestens genauso stark wie die Frauen. Die Quote zu umschiffen oder nicht zu nutzen, wäre wenig clever.

Zum Hintergrund: Die Süddeutsche Zeitung berichtete über den Vorschlag der Forschergruppe, mit Führungspositionen für Frauen ähnlich wie mit Emissionsrechten zu handeln. So könnte sich ein Unternehmen, dass die Frauenquote nicht erfüllt, davon freikaufen: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gleichstellung-teure-maenner-1.2637341