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Freifunk in Bayern stärken

Wir GRÜNE wollen die Digitalisierung in Bayern voran bringen, und allen Menschen hier einen offenen und demokratischen Zugang zum Internet ermöglichen. Denn für die gleichwertige Teilhabe aller an der digitalen Gesellschaft ist ein flächendeckender, leichter und kostengünstiger Zugang zum Internet notwendig. Daher setzen wir uns für ein freies WLAN ein.

So lautet der Beschluss der Landesversammlung 2015 mit dem Titel Digitalisierung in Bayern voranbringen: Freifunkinitiativen stärken. Diesen Beschluss setzt der Landesverband nun um. Dazu bieten wir einen Musterantrag für Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte an und unterstützen Euch bei der Einrichtung eines eignen Freifunk-Zugangs in Euren Büros.

Eigener Freifunk-Zugang bei Euch vor Ort

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Foto: CC-BY Benjamin Jopen/gruene-nrw.de

Es ist ganz leicht, einen eigenen Freifunk-Zugangspunkt zu betreiben. In der Anschaffung kostet die nötige Hardware etwa 20 € und die Software ist kostenlos. Im laufenden Betrieb fallen lediglich geringe Stromkosten an.
Wer sich ein wenig mit Computern auskennt, kann alles selber machen: Erstens Router kaufen, zweitens eine neue Firmware aufspielen und drittens ihn neu konfiguieren. Programmierkenntnisse sind nicht nötig. Eine detaillierte Anleitung gibt es z.B. bei Freifunk München oder bei einer Freifunk-Initiative in Deiner Nähe.

Wer sich das Einrichten eines Freifunk-Routers nicht zutraut, der oder die kann einen fertigen Router in der Landesgeschäftsstelle zum Selbstkostenpreis der Hardware (ca. 20 €) bestellen. Bei der Einrichtung der Router helfen Euch auch lokale grüne Freifunker aus Franken und Schwaben (Markus Königsdorfer).
Um einen Router zu bestellen, wende Dich bitte an Thomas Rose in der Landesgeschäftsstelle.

Musterantrag und Hilfen

Markus Ganserer

MdL Markus Ganserer hat für Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte einen Musterantrag Freies WLAN für mehr Attraktivität und Bürgernähe sowie eine passende Muster-Pressemitteilung erstellt. Die Pressemitteilung nimmt sowohl auf den Musterantrag Bezug als auch darauf, wenn man selbst im eigenen Büro einen Freifunk-Zugangspunkt installiert hat.

Beides können grüne Mitglieder hier herunterladen:

Dieser Teil ist nur Mitgliedern von Bündnis 90/ Die Grünen vorbehalten:

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Initiativen aus bayerischen Stadt- und Gemeinderäten

Erfolg für Freifunk in München

Häufige Fragen und Antworten

Was ist Freifunk?

logo_freifunknetFreifunk ist eine nichtkommerzielle Initiative zum Aufbau und Betrieb eines freien Funknetzes bzw. eines freien Zugangs zum Internet. Frei bedeutet zum einen frei von Gebühren und zum anderen frei von Überwachung und Zensur. Freifunk baut auf dem Pico Peering Agreement auf, das für ein diskriminierungsfreies Netzwerk sorgen soll. Neben dem Aufbau des Netzes möchten die Freifunker auch ein Medium bieten, um die technische Bildung zu fördern. (Mehr über Freifunk bei Wikipedia und auf  freifunk.net)

Landtagsabgeordnete Katharina Schulze erklärt in ihrem YouTube-Kanal Freifunk.

Warum Freifunk?

Die Kurzfassung: Weil es einen aktuellen Beschluss der Landesversammlung (LDK) von 2015 gibt: Digitalisierung in Bayern voranbringen: Freifunkinitiativen stärken!
Die Langfassung:  Freifunk-Netze leisten einen Beitrag zur Überwindung der digitalen Spaltung, indem sie freie und kostenlose Zugänge zum Internet schaffen. Wir begrüßen daher das ehrenamtliche Engagement von Freifunk und wünschen uns, dass das Freifunk-Netz weiter wächst. Deshalb unterstützen wir die Freifunk-Philosophie und die Freifunk-Initiativen vor Ort und fördern deren Arbeit.

Gibt es rechtliche Probleme?

Nein. Das Freifunk-Netz betreibt Zugangspunkte in Deutschland, die den Internetverkehr ins Ausland umleiten. Dadurch sind die BetreiberInnen eines Knotens, die ihren Internetzugang teilen, nicht identifizierbar, weshalb die Störerhaftung nicht greifen kann.
Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) gibt es unter https://ffmuc.net/faq

Wer macht schon mit?

Freifunk gibt es z.B. bereits in

  • der Landesgeschäftsstelle
  • den grünen Kreisgeschäftsstellen in München und Nürnberg
  • den Abgeordnetenbüros von Verena Osgyan und Markus Ganserer in Nürnberg
  • im gemeinsamen Wahlkreisbüro von Katharina Schulze, Dieter Janecek und Doris Wagner
  • in der grünen Stadtratsfraktion München
  • vom Ortsverband Isen im Landkreis Erding
  • Kreisverband Schwabach: „In den städtischen Gemeinschaftsunterkünften der Geflüchteten konnten wir bereits Router installieren. Wir Grüne finanzieren, der Freifunk-Verein sorgt für die Technik.“

Du kennst weitere grüne Freifunk-Orte? Maile sie an thomas.rose@bayern.gruene.de