Glyphosat endlich verbieten!

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Am 8. Februar 2017 startete die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Stopp Glyphosat“. Sie setzt sich für ein Verbot des am häufigsten eingesetzten Pflanzengifts der Welt ein, das laut Experten der Weltgesundheitsorganisation „wahrscheinlich krebserregend “ ist. Hierzu erklärt Sigi Hagl, Landesvorsitzende der bayerischen Grünen:

Allein in Deutschland landen jährlich über 6.000 Tonnen Glyphosat auf den Feldern. Dieses Pflanzengift ist nicht nur maßgeblich für das Artensterben in der Agrarlandschaft verantwortlich, es steht im Verdacht krebserregend zu sein. In vielen Lebensmitteln und in unseren Körpern sind Rückstände davon nachweisbar. Glyphosat muss endlich verboten werden. Das wollen laut Umfragen auch über 80 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Dennoch beharrt CSU-Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt auf einer Zulassungsverlängerung für Glyphosat. Das ist Politik für die Agrarlobby und gegen die Menschen.

Mit der europäischen Bürgerinitiative können sich die Bürgerinnen und Bürger dagegen wehren und mit ihrer Unterschrift für eine giftfreie Landwirtschaft eintreten. Ich bin mir sicher, dass wir die eine Million Unterschriften schaffen und diese Europäische Bürgerinitiative ebenso erfolgreich sein wird, wie 2013 die Initiative gegen eine Privatisierung des Trinkwassers, an der sich europaweit 1,8 Millionen Menschen beteiligt hatten.

Ende 2017 entscheidet die EU über eine weitere Zulassung von Glyphosat. Im Januar 2017 haben sich zahlreiche Umweltorganisationen aus ganz Europa zusammengetan in der Bürgerinitiative „Stopp Glyphosat“, um Druck auf die EU-Kommission auszuüben. Die Bürgerinnen und Bürger haben zwölf Monate Zeit, um eine Million Unterschriften gegen eine Neuzulassung zu sammeln.

Ein druckfähiges Bild mit Sigi Hagl steht Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung: EBI Glyphosat.