Grüne verurteilen sinnlose Gewalt rund um G20-Gipfel aufs Schärfste

Die sinnlose Gewalt rund um den G20-Gipfel kommentiert die Landesvorsitzende der bayerischen Grünen, Sigi Hagl:

Der Versuch der CSU, uns in die Nähe der Gewalttäter von Hamburg zu rücken, ist billig und soll offenkundig von der eigentlichen Verantwortung ablenken, nämlich dieses Fiasko aufzuklären.

Wir Grüne verurteilen aufs Schärfste die gewalttätigen Ausschreitungen und die Spur der Verwüstung, die die Hamburger Bürger am Wochenende rund um den G20-Gipfel in Angst versetzt haben. Das Anzünden von Autos und die Gewalt gegen die Polizei sind inakzeptabel und schlicht kriminell. Durch sinnlose Gewalt ist der berechtigte Protest tausender friedlicher Demonstranten gegen die Klimakrise, unfairen Welthandel und Armut in den Hintergrund geraten.

Unser Dank gilt den Polizisten, die im Einsatz waren und ihren Kopf hinhalten mussten. Doch ebenso entscheidend, wie die Gewalttäter von Hamburg nun zu fassen, ist es die Einsatzstrategie zu hinterfragen. Hier liegt die Verantwortung klar bei der Politik und zwar zum Großteil bei der Bundesregierung, die nicht nur Veranstalter des G20-Gipfels war, sondern wesentlich an der Planung und Koordinierung beteiligt war. Hier sind eine Menge Fragen offen.