Spitzenkandidatin Katharina Schulze packt in der Schreinerei Eichenhaus mit an.

Katharina Schulze in der Schreinerei

Kleine und mittlere Unternehmen in ganz Bayern investieren so viel wie noch nie in die Ausbildung und werben intensiv um die Jugendlichen, die von der Schule abgehen. Nachdem sich eine Zeitlang immer weniger Jugendliche für eine Lehre interessiert haben, steigt das Interesse an Ausbildungsberufen jetzt wieder – und das ist auch gut so. Auch die Schreinerei Eichenhaus im unterfränkischen Laufach ist ein Ausbildungsbetrieb. Dort war unsere Spitzenkandidatin Katharina Schulze im „Einsatz für Bayern“ und packte einen Tag lang bei allen Arbeitsschritten mit an, vom Zersägen des Holzstamms bis zur Fertigstellung eines maßgeschreinerten Möbelstücks.

Das Motto der Schreinerei ist ein Zitat von Max Frisch: „Gesucht werden Arbeitnehmer – kommen werden Menschen“. Und das stimmt, sagt Katharina Schulze: „Es ist ein tolles Team, eine gute Stimmung, alle ziehen an einem Strang – für die Firma und für ihre Produkte.“ Auch dass die Mitarbeitenden als Miteigentümer*innen an der Firma beteiligt sind, fördert den Zusammenhalt.

Die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung ist Katharina Schulze sehr wichtig. Seit Jahren können die beruflichen Schulen nicht mal ihren Kernunterricht abdecken, ländliche Berufsschulen bangen ums Überleben. „Hier müssen wir helfen – damit sich jugendliche Schulabgängerinnen und -abgänger für ihre Herzensausbildung entscheiden können.“

Wichtig ist Katharina Schulze auch, dass Mädchen und Jungs die gleichen Chancen offenstehen. „Ich möchte nicht, dass die Jugendlichen in Schubladen gepresst werden. „Dumpfe Rollenklischees sind out – ein Mädchen sollte sich nicht dafür rechtfertigen müssen, Schreinerin werden zu wollen. Und Jungs nicht für den Berufswunsch Erzieher oder Krankenpfleger.“

 

Hier findet ihr ein paar Eindrücke von Katharinas Einsatz: