Kleiner Parteitag München

Der erste Kleine Parteitag der bayerischen Grünen findet am 16. April 2016 in München statt. Ihm werden ca. 130 Delegierte angehören.

Vorschlag zur Tagesordnung

  • 11:00 Uhr Begrüßung, Eröffnung, Formalia
  • 11:20 Uhr Aktuelle Politische Debatte
  • 12:05 Uhr Energiewende: Raus aus der Atomkraft
  • 13:00 Uhr So gelingt Integration
  • 13.55 Uhr Weitere Anträge
  • 14:45 bis 15:00 Uhr Pause
  • 15:00 Uhr Beginn der Workshops
  • 17:00 Uhr Zusammenfassung der Ergebnisse im Plenum
  • 18:00 Uhr Ende

Unterlagen

Alle in der Landesgeschäftsstelle gemeldeten Delegierten erhalten die Unterlagen per E-Mail oder Post.

Fristen und Anträge

Der Antragsschluss war am Freitag, der 1. April 2016, 12 Uhr in der Landesgeschäftsstelle.
Änderungsantragsschluss (vorbehaltlich der Zustimmung der Delegierten) war am Mittwoch, der 13. April 2016, 12 Uhr.

Workshops

Von 15 bis 18 Uhr sind fünf parallele Workshops zu Bildung in der Einwanderungsgesellschaft geplant.

  1. „Wir-schaffen-das“ in der Schule: Wie schulische Integration gelingt. Mit Birgit Dittmer-Glaubig vom BLLV und MdL Thomas Gehring
    40 Prozent aller Flüchtlinge, die nach Bayern kommen, sind schulpflichtige Kinder und Jugendliche. Nach Krieg, Elend und Vertreibung, physischer und psychischer Gewalt in der Heimat, erfahren Flüchtlingskinder in Bayern oft zum ersten Mal Sicherheit und Freiheit. Bei der Integration von Flüchtlingen haben die Schulen gleich zweifach eine Schlüsselrolle – für Angekommenen, aber auch für die Aufnehmenden, weil sie über die SchülerInnen in die ganze Gesellschaft hinein wirken. Wir erleben, dass die Lehrkräfte sehr pragmatisch und positiv mit dieser Integrationsaufgabe umgehen. Gleichwohl gibt es sehr unterschiedliche und große Herausforderungen, mit denen die Lehrkräfte konfrontiert sind.
  2. Gut ankommen in Ausbildung und Arbeit. Mit Hubert Schöffmann von der IHK und MdL Gisela Sengl.
    Arbeit ist ein entscheidender Punkt für die Integration. Viele Flüchtlinge suchen verzweifelt Arbeit, viele Unternehmen händeringend Fachkräfte. Die Herausforderungen sind immens. Zwar sind die meisten Flüchtlinge in der richtigen Altersgruppe der 20- bis 30-Jährigen. Aber: Kaum jemand beherrscht unsere Sprache, viele stehen ohne Schulabschluss da, manche sind Analphabeten. Gleichwohl bringen Zuwanderer viele verwertbare und wertvolle berufliche Kompetenzen mit und große Willen.
  3. Können wir uns weiterhin die „Politische Bildung“ als Stiefkind leisten? Demokratie lernen – eine Aufgabe von Schule und Gesellschaft. Mit Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für politische Bildung und Landesvorsitzender Sigi Hagl.
    Die Vielfalt unserer Einwanderungsgesellschaft bereichert Schule und Klassenzimmer mit neuen Perspektiven, Sprachen und Kulturen. Gleichgültigkeit, Unwissenheit und Ignoranz demokratischen Werten gegenüber, wie sie uns auch in Schule begegnen, sind eine Herausforderung für die Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft im allgemeinen und für ihre Integrationskraft im besonderen. Die Entwicklung einer demokratischen Identität ermöglichen, das geht nur, wenn wir selbst Demokratie überzeugend leben und Vielfalt immer wieder neu gestalten – innerhalb und außerhalb der Schule.
  4. Integration durch Bildung – auch eine Aufgabe der Kommunen. Mit Landrat Jens Marco Scherf und Barbara Pfeuffer von der Landesarbeitsgemeinschaft Bildung
    Die Kommunen haben eine hohe Verantwortung für die Bildung der Flüchtlinge, denn die konkrete Integration findet vor Ort statt. Mit großem Engagement, beständigem Einsatz und mit der Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements versuchen die Kommunen in Bayern diese Aufgabe zu meistern. Sprachförderung und Integrationskurse, Kindergarten- und Schulplätze, Ausbildung und Weiterbildung – Integration durch Bildung ist zur kommunalen Kernaufgabe geworden. Allerdings stoßen die Kommunen zunehmend an finanzielle und an Kapazitätsgrenzen. Wie stellen sich Kommunen auf die stark gestiegene Zuwanderung ein? Was sehen die Bildungsangebote und Bildungsbedarfe vor Ort aus?
  5. Mitgliederwerbung und Mitgliederbindung. Mit Birgit Zipfel aus der Landesgeschäftsstelle.
    Mitgliedergewinnung und ihre dauerhafte Bindung wird innerhalb der Grünen groß geschrieben. Wir sollen und wollen vor Ort Personen ansprechen und sie zur nachhaltigen Mitarbeit bei uns bewegen. Aber wie geht das bloß? Können wir denn einfach so Menschen ansprechen? Und wenn wir einen Korb bekommen, was dann? Im Workshop besprechen wir Strategien und geben Hilfestellungen und Tipps.

Anreise

Veranstaltungsort ist das Ausbildungshotel St. Theresia (Kolping) in der Hanebergstraße 8 in München. Die nächste U-Bahn-Haltestellt ist U1 – Gern.

Die Geokoordinaten für Navigeräte lauten: 48,1623981 und 11,536404. Zum Ausdrucken und Mitnehmen haben wir auch eine Wegbeschreibung.

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Delegiertenmeldeformular

Jeder Kreisverband entsendet bis 125 Mitglieder eine/n Delegierten, für jede weitere angefangenen 150 Mitglieder eine/n weitere/n Delegierte/n. Das Delegiertenmeldeformular kann erstmals auch am Computer ausgefüllt werden, muss dann allerdings dennoch von Hand unterschrieben und per Post oder Fax an die LGS gesendet werden. Hier können Kreisvorstände das Delegiertenmeldeformular herunterladen.

Kinderbetreuung

Während des Parteitages wird es eine Kinderbetreuung geben. Für die Anmeldung nutze bitte folgendes Formular.

Name der Eltern *

E-Mail-Adresse *

Name des Kindes *

Alter des Kindes *

Handynummer des anwesenden Elternteils *

Anmerkung