Der grüne Spitzenkandidat Ludwig Hartmann auf dem Erdlingshof

Ludwig Hartmann auf dem Erdlingshof

Ein neuer Einsatz für Bayern führte unseren Spitzenkandidaten Ludwig Hartmann auf den Erdlingshof – der Erdlingshof ist ein Lebenshof für Tiere, die Produkte in der Tierindustrie waren und dann nicht mehr gebraucht wurden und wie „Abfall“ weg mussten. Auf dem Erdlingshof dürfen sie sozusagen „in Rente“ gehen.

Der berühmteste Gast am Erdlingshof ist Schwein Victoria. Sie sollte eigentlich, wie alle Mastschweine, nach spätestens 6 Monaten geschlachtet werden. Sie überlebte, weil sie vom Transporter sprang, durch den Elbtunnel lief und vom Tierheim Hamburg eingesammelt wurde. Auch dabei sind ein Esel und ein Muli, die ein Jahrzehnt bei einer Landgaststätte als „Locktiere“ standen, Stiere, die in der Milchindustrie keinen Nutzen hatten und eigentlich schon mit wenigen Wochen geschlachtet worden wären, Kälber, die schwer krank wurden und getötet werden sollten, da ein Tierarzt für den Betrieb zu teuer gewesen wäre, um sie wirtschaftlich durchzubringen,, Kaninchen aus Laboren, Hühner aus Legebatterien, Zuchthündinnen, Wildschweine, deren Mutter geschossen wurde, als sie Frischlinge waren, Puten und Gänse aus der Mast, Minischweine, die zu groß wurden, um noch ein knuffiges Haustier zu sein und und und…

Der Erdlingshof nimmt all diese Tiere auf und hält uns vor Augen, wie schnell Tiere in der Industrie von nützlich zu entbehrlich werden und dann als „Produktionsmüll“ entsorgt wurden. „Genauso wenig wie man Welpen, die keiner mehr will, weil sie zu groß geworden sind, an der Straße aussetzen oder Goldfische, weil sich niemand mehr darum kümmern will, im Klo hinunterspülen sollte, genauso wenig sollten Schweine, Esel oder Hühner entsorgt werden“, so Ludwig Hartmann. Viele Bürgerinnen und Bürger eint der Wunsch, dass Tiere ein gutes Leben haben sollten.

Neben den intensiven Gesprächen mit den BetreiberInnen Birgit Schulze und Johannes Jung über vegane Ernährung, regelmäßige Kontrollen der Behörden, finanziellen Belastungen und Tierschutz packte Ludwig auch kräftig mit an. Mit dem Bagger für kleinere und häufigere Arbeiten – ein E-Nutzfahrzeug, das mit Ökostrom betrieben wird – tischte er den Rindern, Pferden und Eseln einen Heuballen auf und begleitete Rind Bruno dann zum Festmahl. Die Hühner und Schwein Vroni bekamen Melone direkt aus den Händen unseres Spitzenkandidaten.

Hier findet ihr ein paar Eindrücke von Ludwigs Einsatz:

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