Mit heißer Luft kann man nicht das Klima retten!

Der Landesausschuss, das höchste Gremium der Bayerischen Grünen zwischen den Parteitagen, hat einstimmig die Unterstützung des Klimaschutz-Volksbegehrens beschlossen. Dazu erklärt Eike Hallitzky, Landesvorsitzender der Bayerischen Grünen:

„Die Bayerischen GRÜNEN unterstützen die Aufnahme des Klimaschutzes als Staatsziel in die Bayerische Verfassung und die damit verbundene Zielvorgabe, dass der Strom vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden soll. Das ist die klare Antwort der GRÜNEN an die Initiatoren des Volksbegehrens.

Denn auch in Bayern bekommen wir die Folgen der Klimaüberhitzung immer deutlicher zu spüren: Mehr heiße Tage und Trockenheit einerseits, schneearme Winter, sintflutartige Regenfälle und starke Stürme andererseits. Deshalb wollen die GRÜNEN raus aus der Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas und volle Kraft in Richtung 100 Prozent erneuerbare Energien. Das sind wir unseren Kindern und Enkeln schuldig, denn auch sie haben ein Recht auf eine lebenswerte Zukunft. Selbstverständlich unterstützen die Bayerischen GRÜNEN daher das Klimaschutz-Volksbegehren der Energiefachleute um Hans Josef Fell und Patrick Friedl. Wir stellen damit gemeinsam die zukünftige Energiepolitik Bayerns endlich wieder vom Kopf auf die Füße.

Denn das Volksbegehren ist zugleich auch eine klare Absage an die CSU und deren Blockadepolitik beim Klimaschutz. Anstatt sich der politischen Herausforderung zu stellen, produziert die CSU hier nichts als weitere heiße Luft. Wo es konkret wird, wie bei der Windenergie, verhindert sie bis heute jeden weiteren Ausbau. Mit heißer Luft aber kann man das Kima nicht retten.“