Mobilität muss neu gedacht werden

Fahrradfahren ist ein schnelles und kostengünstiges Verkehrsmittel, das das Klima schont, den Verkehrslärm und die Luftbelastung nachhaltig senkt und gleichzeitig die Gesundheit fördert. Doch die schlechte Infrastruktur schreckt viele Menschen vom Drahtesel ab.

Anlässlich des Europäischen Tags des Fahrrads am 3. Juni fordert der Landesvorsitzende der bayerischen Grünen, Eike Hallitzky, die Staatsregierung auf, dem Radverkehr endlich Priorität vor dem Auto einzuräumen:

Die autogerechte Stadt ist klimapolitisch eine Katastrophe. Sie muss zur menschengerechten Stadt werden, mit einem Vorrang für Fußgänger, Radfahrer und Nutzer des Öffentlichen Verkehrsnetzes. Das erhöht die Lebens- und Aufenthaltsqualität in unseren Städten.

Wir Grüne fordern einen flächendeckenden Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur mit einer durchgängigen Radverkehrsführung, breiten Radwegen und sicheren Kreuzungen. An bedeutenden Verkehrsknotenpunkten brauchen wir mehr geschützte Abstellplätze für Fahrräder.

Autofahrer, die Radwege blockieren, müssen zudem stärker kontrolliert und geahndet werden. Außerdem muss bei der Investitionsförderung der Schwerpunkt deutlich auf den kommunalen ÖPNV und den Radverkehr gelegt werden.

Für all diese Maßnahmen kämpfen wir Grüne in ganz Bayern – beispielsweise mit der Münchner Initiative „Radoffensive jetzt! Damit München tatsächlich Radlhauptstadt wird“, die die Stadtversammlung Mittwochabend einstimmig verabschiedet hat.