Saubere Autos statt dreckiger Luft

Am Montag, 18. September 2017, jährt sich die Veröffentlichung der amerikanischen Umweltbehörde EPA zu den illegalen Abschalteinrichtungen bei Volkswagen zum zweiten Mal. Hierzu erklärt der Landesvorsitzende der bayerischen Grünen, Eike Hallitzky:

Seit zwei Jahren ist bekannt, dass Automobilhersteller mit illegalen Abschalteinrichtungen in der Motorsteuerung die Abgaswerte gehörig manipuliert haben. Und bis heute gibt es keine ernstzunehmenden politischen Konsequenzen. Der CSU-Bundesverkehrsminister ist der König der Untätigkeit. Er verharmlost die massiven Gesundheitsgefahren und verweigert die dringend notwendigen technischen Nachrüstungen. Es ist ein politischer und menschlicher Offenbarungseid, dass Dobrindt nicht einmal zuckt, wenn dreimal so viele Menschen durch Stickoxide sterben wie durch Verkehrsunfälle.

Der Jahrestag des Dieselgates muss wachrütteln: Die Automobilwirtschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn sie Fahrzeuge entwickelt, die sauber und leise sind und keine Stickoxide ausstoßen. Die Frage ist doch nicht mehr, ob in zehn oder 15 Jahren die Autos emissionsfrei fahren, sondern die Frage ist, ob diese Autos noch bei uns gebaut werden oder aber in China und den USA. Wir wollen, dass die Arbeitsplätze in Bayern bleiben! Deshalb forcieren wir im Unterschied zur CSU den Strukturwandel.