Störfall AKW Temelin: Landesvorsitzender Eike Hallitzky fordert internationales Kontrollgremium

Zum aktuellen Störfall im Atomkraftwerk Temelin an der tschechisch-bayerischen Grenze erklärt Landesvorsitzender Eike Hallitzky:

Eine lückenlose Aufklärung des Störfalls ist nur möglich durch ein internationales Kontrollgremium. Denn das Informationsmanagement der tschechischen Atomaufsicht ist miserabel, die Bevölkerung wird nur lückenhaft informiert. Das mag daran liegen, dass hier vorsätzlich ein erkannter Zusammenhang verschwiegen wird oder daran, dass die Atomaufsicht selbst nicht weiß, was in Temelin los ist. Beides dient nicht dazu, sich sicher zu fühlen.
Störfälle wie dieser zeigen: Unsere fundamentale Kritik der Atomkraftwerke in Tschechien wird leider immer wieder bestätigt. Der Widerstand der bayerischen Bevölkerung gegen diese unkalkulierbaren Risiken vor unserer Haustüre ist unerlässlich. Es wird Zeit, dass die schwarze Staatsregierung das auch endlich erkennt.