Verbot für Schweinfabrik: Hoffnungsvolle Nachricht für heimische Landwirtschaft

Wie der Stern heute berichtet, haben Behörden in Sachsen-Anhalt gegen den niederländischen Konzern Straathof, dem größten Schweinezüchter Europas, ein Haltungsverbot wegen Tierschutzverstößen in der Massenhaltung erteilt. Das Verbot gelte bundesweit und betrifft womöglich sämtliche Betriebe, in denen er Geschäftsführer ist oder als Eigentümer Einfluss auf die Tierhaltung hat. Wird der Fall rechtskräftig, wäre davon mit der erst kürzlich in Betrieb genommenen Schweinfabrik „Reichertsweiler Hof“ bei Donauwörth auch ein bayerischer Standort betroffen.

Die bayerischen Grünen setzen sich bereits seit Jahren im Rahmen des Aktionsbündnis „Stoppt den Saustall“ gegen Straathof und seine qualvollen Tierhaltungspraktiken ein.

Landesvorsitzende Sigi Hagl erklärt:

Das Straathof-Verbot wäre für unsere heimische Landwirtschaft, Tierschützer und Verbraucher eine hoffnungsvolle und gute Nachricht. Wir brauchen hier keine Großinvestoren, keine Agroindustrie und keinen gülleverseuchten Böden. Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, dass das Tierhaltungsverbot für Straathof in Bayern Anwendung findet und die Donauwörther Schweinefabrik schließen muss.