Strukturwandel in der Autoindustrie kann es nur ohne Dobrindt geben

Der heutige „Diesel-Gipfel“ war nach Ansicht der bayerischen Grünen eine einzige Enttäuschung. Dazu der Landesvorsitzende Eike Hallitzky: „Technische Nachrüstung der Motoren? Fehlanzeige! Neue Systeme zur Abgasreinigung? Fehlanzeige! Einsicht des Verkehrsministers in eigene Versäumnisse? Fehlanzeige! Selbstkritik der Automobilindustrie? Kein Wort! Was wir jetzt brauchen sind wirksame Kontrollen sowie ernsthafte Verpflichtungen der Automobilindustrie zur Umrüstung. Und eine glaubwürdige Politik“, so Hallitzky.

„Durch seine Politik des Wegschauens, des Verzögerns und der Kungelei trägt Dobrindt die politische Verantwortung für den aktuellen Skandal. Damit ist er nicht nur seiner Verantwortung für die Gesundheit tausender von Menschen nicht nachgekommen, sondern er hat auch die Zukunft des Automobilstandorts Bayern und Deutschland mutwillig aufs Spiel gesetzt. Ein Neuanfang und der dringend notwendige, aktive Strukturwandel in der Automobilindustrie sind nur ohne ihn möglich. Deshalb muss Dobrindt zurücktreten oder amtsenthoben werden“, fordert Hallitzky.

Unter www.gruene.de/mission-e finden Sie den Grünen Zukunftsplan für das emissionsfreie Auto, in dem dringende Sofortmaßnahmen beschrieben werden.