Welterbe Donau. Die große Chance.

Anlässlich des Internationalen Donau-Tages am Donnerstag, den 29. Juni, erklärt der Landesvorsitzende der bayerischen Grünen, Eike Hallitzky:

Seit 12 Jahren setzen sich die Grünen und der bayerische Heimattag für die niederbayerische Donau als Weltnatur- und Kulturerbe ein. Denn hier – zwischen der Welterbe-Stadt Regensburg und Passau – vereinigen sich in einer einzigartigen Symbiose Natur, Kultur und Geschichte zu einer Flusslandschaft, die ihresgleichen sucht.

Im längsten und ökologisch wichtigsten frei fließenden Abschnitt der Donau in Mitteleuropa lebt eine Vielzahl hoch gefährdeter Arten, die es teilweise nur hier gibt. Von der geschichtlichen und kulturellen Bedeutung dieses Gebietes zeugen noch heute wertvolle kulturelle Schätze wie die Klöster Niederalteich und Metten.

Es ist an der Zeit, dass die bayerische Staatsregierung nach jahrelangem Hin und Her endlich die Kraft findet, das ökologische und kulturelle Kleinod der niederbayerischen Donau für die Vorschlagsliste zum UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe anzumelden!

Der Internationale Donau-Tag wurde erstmals 2004 anlässlich des 10. Jahrestages der Unterzeichnung des „Übereinkommens über die Zusammenarbeit zum Schutz und zur verträglichen Nutzung der Donau“ veranstaltet und findet seitdem jährlich statt.