Hitze bedeutet Lebensgefahr

Mit Blick auf die fortschreitende Klimakatastrophe und diverse Extremwetterereignisse der letzten Monate und Jahre fordert BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bayern:

1. die Anerkennung von Hitzewellen als besondere Naturgefahr sowie eine angemessene Reaktion auf diese durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

2. die Verankerung von Klima- und Hitzeanpassungsmaßnahmen als kommunale Pflichtaufgabe mit ausreichenden und verlässlichen finanziellen Kompensationen aus Landesmitteln.

3. die Einführung eines Hitzeaktionsplans auf Landesebene mit dem Ziel, die Kommunen bei dieser Aufgabe zu unterstützen.

4. die Anpassung von Gesetzen und Vorschriften um Bürger*innen langfristig vor Hitze und anderen Folgen der Klimakatastrophe zu schützen und Bayern auf allen Ebenen an die veränderten klimatischen Bedingungen anzupassen. Im Besonderen müssen beispielsweise Bauvorschriften angepasst werden um begrünte Fassaden und selbstkühlende Häuser (zum Beispiel nach dem Vorbild von Francis Kéré) zu ermöglichen.

5. die Ausarbeitung eines Planes zur bayernweiten Umsetzung des Schwammstadtprinzips unter Einbeziehung der Kommunen.

6. die Förderung von Maßnahmen die zur Regenwasserspeicher für lange Hitzeperioden beitragen, beispielsweise die Einrichtung von kommunalen Regenwasseragenturen nach Berliner Vorbild.

Beschlossen auf der Landesdelegiertenkonferenz 2026 in Landshut.

Grundwasser ist Grundrecht
Für eine nachhaltige, menschen…